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SPD Waldstadt.

Waldstadtbürger-Beiträge 2009 :

1/2009 Es werde Licht?

Es werde Licht?

Die Weihnachtszeit liegt hinter uns. Da spielte das Licht eine große Rolle: im religiösen Sinne als das Licht, das durch Jesu Geburt in die Welt gebracht wurde. Und auch im wirk-lichen Sinne als vielfache Kerzenbeleuchtung in Wohnungen, Plätzen, Kirchen und Außenan-lagen. Manchmal fragt man sich, was es wohl kostet, wenn bunte elektrische Lichterketten auf jedem dritten Balkon Tag und Nacht Strom verbrauchen, und, was wohl teurer ist, diese häufig kitschige Weihnachtsbeleuchtung oder die Knallerei an Silvester. Zusammenrechnen muss man beide Ausgabenarten für die äußeren Anzeichen von Freude über die dunkle Jahreszeit allemal.

An dieser Stelle im Waldstadtbürger-Heft hatten wir uns mit dem neuen „Lichtplan“ der Stadt auseinander gesetzt. In der ganzen Stadt soll es ja bis zum Stadtgeburtstag 2015 mehr Beleuchtung geben. Für die Waldstadt ist an die fünf rundum beleuchtete Hochhäuser gedacht, die am Westende der Waldstadt, an der Theodor-Heuss-Allee stehen. Die Fernwir-kung dieser „Grenzsteine“ gehe nachts komplett verloren, steht im Lichtplan. Und deshalb sollen sie im Dachkantenbereich eine Dauerbrennerbeleuchtung erhalten.

Wir hatten mit leicht sarkastischem Unterton (den nicht jeder Leser bemerkt hat)
diese städtischen Ausgaben neben so dringliche Herausforderungen wie den vollen Erhalt der Ladenzeilen in der alten Waldstadt, die Einrichtung von Kinderhorten und modernisierten Schulgebäuden gestellt. Hierzu haben wir, nachdem der Artikel im Waldstadtbürger erschienen war und auch in unseren Schaukästen aushing, mehrere interessante Zuschriften bekommen. Die eine Seite findet das gut, denn die Waldstadt sei zu dunkel und zugewachsen. Außerdem könne man als junge Frau nachts von der Straßenbahnhaltestelle nicht auf dem kürzesten Wege nach Hause gehen ohne sich zu gefährden, sondern müsse den spärlichen be-euchteten Umwegen folgen.

Die andere Seite sieht den Lichtplan als Geldverschwendung an und kämpft jetzt schon gegen Laternen, die so „geschickt“ stehen, dass sie das eigene Schlafzimmer mehr aus-leuchten als die Straße. Fazit unsererseits: die öffentliche Festbeleuchtung für die Waldstadt gehört wohl in die Kategorie der Showeffekte des Stadtmarketings, löst keine wirklichen Problemlagen und wird angesichts von Finanzkrise, und weil sie mit Priorität 3 im Lichtplan steht, so nie gebaut, genau so wenig wie die Nordtangente bis zur Heussallee.

Der Alternativplan der SPD Waldstadt ist ganz einfach: Es werde Licht in den Köpfen der Stadtplaner, das hilft allen und spart Geld. Und: nach jedem dunklen Winter kommt ein helles Frühjahr. Schauen Sie morgens erwartungsvoll durch Ihr Fenster. Bald wird die Uhr wieder umgestellt.

Ihr Schriftführer der SPD - Ortsverein Waldstadt

2/2009 Wie geht es in der Waldstadt weiter?

SPD – Ortsverein Karlsruhe-Waldstadt

In tiefer Trauer

Wir trauern um unser Vorstandsmitglied Prof. Dr. Hariolf Grupp † 20.01.2009.

Der Vorstand und die Mitglieder des SPD-Ortsvereines Karlsruhe-Waldstadt haben
Prof. Dr. Hariolf Grupp (* 03.07.1950) im Laufe seiner langjährigen Mitarbeit
in der SPD kennen und achten gelernt.

Unsere besondere Anteilnahme gilt in dieser Zeit seinen Hinterbliebenen.

Der Vorstand und die Mitglieder des
SPD – Ortsverein Karlsruhe-Waldstadt

Wie geht es in der Waldstadt weiter?

Jetzt ist es also amtlich....Die Nordtangente wird nicht kommen.
Der Oberbürgermeister hat gesprochen und (fast) alle nicken dazu.
Wir werden sehen, ob diese Entscheidung Bestand hat.

Interessant ist, dass sich die Entscheidung des OB mit den Wünschen vieler Wald-stadtbürger und des SPD-Ortsvereines Karlsruhe-Waldstadt nahezu deckt (siehe: Homepage der SPD-Karlsruhe-Waldstadt: http://www.spd-waldstadt.de zum „Reiz-thema Nordtangente / Neue Rheinbrücke“).
Hagsfeld erhält endlich die gewünschte Entlastungsstraße und der Kelch „Nordtan-gente“ geht an der Waldstadt vorbei.

Die Nordtangente wird - nach 80 Jahren (!) – von der Tagesordnung verschwinden. Auch der bisher immer im Raum stehende Durchstich durch den Hardtwald gehört scheinbar der Vergangenheit an.

Für die Waldstadt gibt es leider einen „Pferdefuß“: de facto wird eine Verbindung des Autobahnanschlusses Hagsfeld via Theodor-Heuss-Allee zum Adenauer-Ring vergleichbar der „Hängebauch-Lösung“ realisiert.

Die Verkehrsverdichtung auf der Theodor-Heuss-Allee wird also kommen.

Bleiben Sie optimistisch.

Ihr
Hans-Jürgen Bräunsdorf

 

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